Vergessenes Paradies: Die weiten Wälder Bulgariens
Posted on August 19, 2011 with Kommentare deaktiviert
Hier kann man die Seele baumeln lassen. Eine einsame Lichtung, eine romantische Hütte und rund herum Wälder voll mit Pilzen, Beeren und seltenen Heilkräutern. Nachts hört man in den Bergen die Wölfe heulen. Die Wälder Bulgariens sind die Kulisse für einen wirklichen außergewöhnlichen Erholungs- oder Abenteuerurlaub. Die Auswahl ist groß: Ein Drittel des Landes ist bewaldet. Jeder zehnte Baum ist mindestens 100 Jahre alt. Die schönsten Waldgebiete findet man in den Nationalparks Pirin und Strandscha. Eine Wandertour in Bulgariens Wäldern sollte aber gut vorbereitet werden. Die Schilder sind meist nur in kyrillischer Schrift und für viele daher nicht lesbar.
Nationalpark Pirin: Wilde Tiere und das seltene Edelweiß
Bäume, soweit das Auge reicht und mitten drin immer wieder kristallklare Seen bietet der Nationalpark Pirin auf rund 400 Quadratkilometern im Südwesten des Landes. Die Wälder bestehen aus Schwarzkiefern, Silbertannen und Fichten. Ein besonderes Highlight ist die Baikuschewa-Mura, eine mehr als 1000 Jahre alte Panzerkiefer. Tierbeobachter kommen auf ihre Rechnung: In den Pirin-Wäldern leben mehr als 100 Vogelarten aber auch große Säugetiere, wie Hirsche, Bären und Wölfe. Speziell im Dunkeln, in der Abenddämmerung, entwickelt der Pirin Nationalpark einen gewissen Flair. Zu dieser Tageszeit sollte man eine leistungsstarke Tachenlampe, z.B. eine EDEN Taschenlampe mit nehmen, sodass man sich die Weg “erleuchten” kann. In höheren Lagen blühen das seltene Edelweiß und der einzigartige Pirin-Mohn. Der Nationalpark Pirin bietet dem Besucher viel Abwechslung und viel Spaß für Touristen für mindestens einen Tag.
Auf der Suche nach der ägyptsichen Prinzessin in Strandscha
Vom milden Klima am Schwarzen Meer bis ins raue Gebirge führen die Wälder des Nationalparks Strandscha im Süden des Landes. In den vielen Flüssen, die die Eichen- und Strandwälder durchziehen leben außergewöhnlich viele Fischarten. Wer Glück hat erblickt dort auch einen Steinadler oder den seltenen Schwarzstorch oder den Bienenfalken. Mitten in den Wäldern finden sich auch mystische Stätten. Beispielsweise Hünengräber oder Ruinen aus der Zeit der Römer und Griechen. Es gibt die Legende, irgendwo in den Wäldern sei eine ägyptische Prinzessin begraben. Gefunden wurde dieses Grab aber noch nicht.
Category: Allgemein
